da waere einmal der junge verliebte, der seiner freundin so tief nach dem eiskauf in die augen schaut, dass er vergisst auf den verkehr zu achten und auch prompt vom laster erfasst wird – der off-sprecher macht dann die erschrockene “witwe” darauf aufmerksam, dass der telefonanbieter loop auch singletreffs und kontakt chats via wap anbietet.
bei der recht angestrengt drein schauenden dame bemerkt man erst in der zweiten einstellung, dass sie in ihrem gerade verunfallten auto mitten in einem acker auf dem dach liegt. nachdem sie benommen dem qualmenden wrack entstiegen ist macht eine texteinblendung auf die qualitaeten des deutschen stahls aufmerksam.
ein echter lichtblick, aber wegen der engen zielgruppe nur auf dsf oder eurosport zwischen den motorradgrandprix zu bewundern, ist die suzuki werbung. eine rennmaschine frisst kurve um kurve auf irgendwelchen alpenpaessen. nachdem der fahrer an einem aussichtspunkt anhaelt und den helm abzieht, beugt er sich nur vor und kotzt sich die seele aus dem leib.
die groesste sauerrei des aktuellen werbehimmels tut wirklich weh. einige werden das original noch kennen, der tatort, ein strand wie in rimini oder ein belibiger anderer badeort an der adria oder im mittelmeer. es laufen kinder am strand, bauen sandburgen und spielen ball zum arger der erwachsenen. opas lassen sich im sand einbuddeln, vaeter schauen den jungen dingern nach, wobei diese eher die gleichaltrigen ballspielenden maenner anhimmeln. dazu spielt eine echte “be happy” musik im flotten takt. also eine ganz normale, ausgelassene, aber fuer unsere zeit wohl zu spiessige urlaubsszene. die aktuelle version spielt auf irgendeiner thailaendischen insel fuer aussteiger. ein segelbootwrack liegt am strand und nur junge menschen zwischen 18 und maximal 30 lassen es sich gut gehen, liegen in haengematten und verhalten sich wie in den guten, bis heute nur minimal veraenderten, barcardi spots. leider sind die menschen eher unatraktiv. gut – in dem 80er jahre original waren sie nicht huebsch, aber halt normal, wie ich und du eben. die heutigen darsteller sind eine mischung aus biafra kate moss und robbie williams. nur leider zusaetzlich noch pseudo multikulti sparversionen, afro damen mit sommersprossen, muskuloese ganzkoerpertaetowierte und so fort. das grausamste ist aber die musik. es ist wie schon gesagt der gleiche song, aber total zugekifft von anastasia mit ihrer fuer manche musikrichtungen sicher geniale stimme interpretiert.
da war mir der riminiverschnitt im gegensatz zu dem “the beach” verschnitt doch lieber.
aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur schon zu alt um es zu moegen….”like ice in the sunshine”.





